Tierheilpraxis Büchner - Naturheilverfahren für Tiere

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Wie ich arbeite

Ich unterdrücke nicht das Symptom, sondern versuche, das Tier ganzheitlich zu erfassen und zu behandeln. Die psychische Struktur, die Krankheitsdisposition, Lebensumstände und Futter geben wichtige Hinweise.

Bloße Symptombehandlung ist nicht sinnvoll

Ein typisches Beispiel hierfür ist die Blasenentzündung bei Katzen. Denn cirka 70 % dieser Blasenentzündungen haben psychische Ursachen oder sind idiopathisch (d.h. man findet keinen Grund). Die häufig übliche "Bombardierung" mit Antibiotika oder Cortison hilft eben nicht ursächlich. Aber genau die Ursachenforschung ist wichtig, um der Katze dauerhaft und effektiv zu helfen!

Daß Naturheilkunde viel effektiver als Schulmedizin sein kann, habe ich an mir selbst erlebt, und dies war ein entscheidender Grund, in dieses Berufsfeld einzusteigen. Als viermonatiges Baby bekam ich Neurodermitis. Bis zum Alter von 19 Jahren litt ich unter dieser Krankheit, die nur symptomatisch behandelt wurde. Ich war Dauergast beim Hautarzt. Neben meiner Hauterkrankung bekam ich noch andere Symptome wie z.B. starke Kopfschmerzen. Erst eine ganzheitliche Therapie konnte mich heilen!

Der Tierheilpraktiker achtet auf wesentlich mehr Symptome als der Tierarzt

Ich mache eine gründliche Erstanamnese von meinen Patienten. Das heißt, ich führe ein ausführliches Erstgespräch, in dem ich möglichst viel über seine Eigenarten erfahren möchte. Ob das Tier gerne badet, ob Augen und Mund im Schlaf geschlossen sind, ob es viel trinkt und wie seine Gemütsverfassung ist. Auch, ob sich die Symptome im Laufe des Tages verändern spielt eine Rolle. Solche scheinbar belanglosen Dinge sind wichtig für mich, denn sie helfen mir, das Tier besser einzuschätzen. Sogar welche Krankheiten die Elterntiere hatten möchte ich gerne wissen. Denn diese Details geben mir wichtige Informationen für meine Behandlung!

Außerdem mache ich natürlich eine sorgfältige körperliche Untersuchung. Wenn ich körperliche Ursachen ausschließen kann, suche ich nach möglichen psychischen Gründen.

Hierbei hilft mir übrigens, daß ich schon in frühester Kindheit "verrückt nach Tieren" war. Aufgewachsen in Schleswig, bin ich zu Bauernhöfen und auf Weiden spaziert und habe Kühe, Schweine und Pferde in ihrem natürlichen Verhalten studiert. Ich hatte selbst ein Pony und eine Katze und habe für meine Nachbarn Hunde ausgeführt.

Ist der Mensch gesund, freut sich das Tier

Tierhalter und Tier haben oft eine sehr enge Beziehung zueinander. Wenn der Besitzer z.B. in einer problematischen oder stressigen Lebenssituation ist, spürt dies das sensible Tier und entwickelt manchmal seinerseits Symptome. Anders gesagt, "es sorgt sich um seinen Menschen" und wird dadurch krank. Hier kann ich zum Beispiel mit der Gabe von Bach Blüten helfen, um beruhigend auf das Tier einzuwirken. Auch eine Verhaltenstherapie (für das Tier!) kann sinnvoll sein. Verhaltenstherapie mache ich meist in der Wohnung des Tierbesitzers, damit ich das Tier in seinem üblichen Umfeld erlebe und vor Ort auf es einwirken kann.

Viele Tiere sind krank durch das Leben, das sie führen müssen. Hierzu gehören zivilisationsbedingte Umstände, die eben auch Tiere betreffen.

Fertigfutter

Das Fertigfutter, das Hunde und Katzen meist bekommen, kann unter Umständen Allergien, Magen- Darmprobleme und verschiedene Hautkrankheiten auslösen. Es ist mir ein großes Anliegen, hier aufzuklären. Deswegen mache ich Ernährungsberatung und plädiere für möglichst naturbelassenes Futter.

Impfungen

Auch die häufigen Intervalle bei Impfungen gegen Tollwut, Staupe, Hepatitis, Katzenseuche usw. sehe ich kritisch. Dadurch können z.B. Allergien und sogar neurologische Krankheiten ausgelöst werden. Besonders Kombi-Impfungen belasten das Immunsystem der Tiere.

Erde, Pflanzen, Tiere, Menschen – wir haben alle den gleichen Wert.

Sinnvolle Kooperation zwischen Tierheilpraktiker/ Tierarzt

Ein Beispiel bei der Begleitung eines Tieres rund um eine Operation, z.B. bei einer Kastration/ Sterilisation.

Sie müssen sich das so vorstellen: Ihr Tier ist putzmunter und gesund. Es vertraut ihnen. Dann – wird es in einen Korb gesteckt, in ein Auto verfrachtet. Es wehrt sich, hat Angst. Es bekommt eine Spritze, fällt in Ohnmacht. Beim Aufwachen hat es starke Schmerzen, ist verwirrt. Vor lauter Schmerzen kann es sich nicht richtig bewegen, es ist stark eingeschränkt, ihm ist schwindlig und meist auch schlecht. Und: es versteht nicht, was passiert ist!

Hier geht es einerseits darum, die Gifte der Narkose auszuleiten und für eine gute Wundheilung zu sorgen. Aber auch darum, die Psyche zu heilen, damit Ihr Tier schneller wieder Vertrauen in Sie und seine Welt aufbauen kann. Durch vorbeugende Maßnahmen können viele physische und psychische Nebenwirkungen abgeschwächt und zum Teil sogar vermieden werden.

Diese Vor- und Nachsorge gilt natürlich auch für jede andere Operation, gerade für kranke Tiere stellt allein die Narkose schon eine deutliche Belastung dar. Nach Eingriffen am Bewegungsapparat wie z. B. Bandscheiben-, Hüftgelenks- oder Knieoperationen, ist außerdem eine Reha mit Physiotherapie angezeigt.