Tod statt Rückholung
02 Aug 2008
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Tod statt Rückholung - Trauriges Ende eines Ausfluges |
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Der Ausflug eines am Freitagabend entlaufenen Straußes aus einer Straußenfarm in Dorsten bei Recklinghausen sollte ihm später leider zum Verhängnis werden. Die Feuerwehr habe erfolglos versucht das Tier einzufangen. Offensichtlich sei es auch nicht gelungen ein Betäubungsgewehr zu organisieren, so dass die Polizei sich dazu entschloss, das Tier zu erschießen. „Es ist unfassbar, dass man heutzutage ein Tier erschießen muss, wenn es nicht gleich einzufangen ist.“, empört sich Philip McCreight von der Tierschutzorganisation TASSO e.V., dessen Organisation jährlich über 40.000 entlaufene Tiere zurückvermittelt. „Schlimm genug, dass diese seltenen Tiere bei uns zu kommerziellen Zwecken gezüchtet werden. Aber sie zu erschießen, sei unverantwortlich.“, so McCreight weiter. „Sicherlich sei ein in Panik geratener, frei laufender Strauß nicht ganz ungefährlich und müsse selbstverständlich schnellstmöglich wieder in sein Gehege gebracht werden. Andere Fälle von entlaufenen „gefährlichen“ Tieren zeigen aber, dass man die Tiere nicht umbringen muss, um sie einzufangen.“, kommentiert McCreight das Verhalten der Polizei.
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von Brigitte Büchner