Tierheilpraxis Büchner - Naturheilverfahren für Tiere

Pressemitteilung: Schweine als Organspender medizinisch und ethisch fragwürdig, Pressemitteilung: Reduktion des Konsums tierischer Produkte notwendig, Haltung von “Masthühnern” u. a.

23 Jan 2009

Newsletter
Menschen für Tierrechte -
Bundesverband der Tierversuchsgegner e.V.

23.01.2009

INHALT

  • Pressemitteilung: Schweine als Organspender medizinisch und ethisch fragwürdig
  • Pressemitteilung: Reduktion des Konsums tierischer Produkte notwendig
  • Aus für die Tierschutz-Verbandsklage in Schleswig-Holstein
  • Stellungnahme zur Versuchstierrichtlinie
  • Haltung von “Masthühnern”
  • Landtagswahlen in Hessen
  • Fachgespräch Amtstierärzte
  • Termintipp: Diskussion zu Tierversuchen in Tier.TV

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Pressemitteilung des Bundesverbandes vom 23.01.2009

Schweine als Organspender medizinisch und ethisch fragwürdig

Der Bundesverband Menschen für Tierrechte kritisiert die fortgesetzten Versuche internationaler und deutscher Forscher, Schweine gentechnisch zu verändern, um ihre Organe in Menschen zu transplantieren. Wissenschaftler der Ludwig-Maximilians-Universität in München hatten am Mittwoch mitgeteilt, sie hätten Gen-Schweine erzeugt, deren Zellen und Gewebe weniger stark vom menschlichen Abwehrsystem abgestoßen würden.

Lesen Sie hier die vollständige Pressemitteilung:
www.tierrechte.de

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Pressemitteilung des Bundesverbandes vom 15.01.2009

Zur Grünen Woche: Reduktion des Konsums tierischer Produkte notwendig

Anlässlich der morgen in Berlin beginnenden internationalen Landwirtschafts- und Ernährungsmesse “Grüne Woche” weist der Bundesverband Menschen für Tierrechte auf die komplexen globalen Probleme hin, die ein hoher Konsum an Produkten vom Tier verursacht. Dieser müsse aus Tierschutzgründen sowie auch, um sozial gerecht und umweltverträglich zu sein, erheblich reduziert werden. Hier seien insbesondere die Verbraucher gefragt.

Lesen Sie hier die vollständige Pressemitteilung:
www.tierrechte.de

Diese Position vertritt auch Andreas Troge, der Präsident des Umweltbundesamtes. In der Berliner Zeitung fordert er die Bürger auf, im Sinne des Klimaschutzes auf Fleisch zu verzichten.

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 Aus für die Tierschutz-Verbandsklage in Schleswig-Holstein

Am 21.01.2009 empfahl der Umwelt- und Agrarausschuss des Kieler Landtags mit den Stimmen von CDU und SPD dem Landtag, den Antrag von Bündnis 90/Die Grünen auf Einführung der Tierschutz-Verbandsklage abzulehnen.
Der Bundesverband und sein Schleswig-Holsteinischer Landesverband setzen sich zusammen mit anderen Verbänden seit Jahren für die Einführung der Verbandsklage ein. Die SPD, die in der Koalition gezwungen war, gegen das Klagerecht zu stimmen, will sich nach den Landtagswahlen im Frühjahr 2010 erneut für das Klagerecht im Tierschutz stark machen.

Lesen Sie dazu auch die aktuelle Pressemitteilung:
www.tierrechte.de

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Stellungnahme zur Versuchstierrichtlinie

Nachdem die EU-Kommission Ende 2008 endlich den Entwurf für die Novellierung der EU-Tierversuchs-Richtlinie 86/609 vorgelegt hatte, tagte dazu Mitte Januar der Agrarausschuss des Bundesrates. Mit einem endgültigen Votum ist erst nach weiteren Beratungen zu rechnen. Die EU-Richtlinie 86/609 setzt Mindeststandards für Tierversuche und entscheidet damit über Leben und Tod von Millionen von Tieren in der EU. Der Bundesverband hatte dem Bundeslandwirtschaftsministerium eine ausführliche Stellungnahme zugeleitet.
Zur großen Enttäuschung der Tierschutz- und Tierrechtsverbände enthält der Entwurf kein ausnahmsloses Verbot der Tierversuche an Affen. Einige andere Forderungen wurden aufgegriffen, so z. B. die Einführung von Kommissionen zur Beurteilung von Tierversuchen sowie eine rückwirkende Bewertung.

Hier lesen Sie die Stellungnahme des Bundesverbandes: www.tierrechte.de
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Haltung von “Masthühnern”

Das Bundeslandwirtschafstministerium hat einen Entwurf zur Haltung von “Masthühnern” vorgelegt. Danach sollen die jetzt schon katastrophalen Bedingungen festgeschrieben werden. Derzeit werden je nach Gewicht bis zu 25 Hühner pro Quadratmeter gehalten (bis zu 35 kg/qm). Nach dem Entwurf sollen künftig sogar 39 kg/qm gehalten werden dürfen. Die Tiere leiden jetzt schon unter der drangvollen Enge und der Zucht auf schnelles Muskelwachstum. Verkrüppfelungen der Beine, Herz-Kreislauf-Krankheiten, Atemwegserkrankungen und vorzeitiger Tod von Millionen von Tieren jedes Jahr sind die Folge. Sollte der Entwurf angenommen werden, wird sich diese Situation noch verschlimmern.
Der Bundesverband hat eine Stellungnahme zum Entwurf abgegeben und wird weiterhin auf eine Änderung des Entwurfs drängen.

Weitere Informationen und was Sie tun können, finden Sie unter:
www.masthuehner.de
Stellungnahme des Bundesverbandes

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Landtagswahlen in Hessen

Nach der Wahl in Hessen soll die schwarz-gelbe Landesregierung bereits am 5. Februar ihre Tätigkeit aufnehmen. Bisher hat die CDU die Fragen des Bundesverbandes und seines Landesverbandes nicht beantwortet.  Anders die Oppositionsparteien: Bündnis 90/Die Grünen und die Linke teilten mit, dass sie sich in dieser Legislaturperiode für die Einrichtung einer Professur für Tierversuchersatzverfahren, die Einführung der Tierschutzverbandsklage sowie für die Unterstützung der Normenkontrollklage zur Hennenhaltung des Landes Rheinland-Pfalz einsetzen wollen. Die SPD hält das Klagerecht für Tierschutzorganisationen für sinnvoll und sieht noch Beratungsbedarf bezüglich einer Professur für Tierversuchsersatzverfahren sowie der Unterstützung der Normenkontrollklage. Der Koalitionspartner FDP sagt “nein” zur Tierschutzverbandsklage und Unterstützung der Normenkontrollklage. Die Einrichtung des geforderten Lehrstuhls hält sie für sinnvoll, sieht hier aber die Hochschulen selbst in der Pflicht.

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Fachgespräch Amtstierärzte

Am 16. Januar veranstaltete die Bundestagsfraktion Bündnis 90/Die Grünen ein tierschutzpolitisches Fachgespräch. Thema war der Vollzug von tierschutzrechtlichen Bestimmungen durch die Amtstierärzte. Der Bundesverband nahm teil und legte ein Positionspapier zum Vollzug amtstierärztlicher Aufgaben im Bereich Tierversuche vor. Danach führen personelle Engpässe sowie mangelhafte Informationsmöglichkeiten zu Vollzugsdefiziten.

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Termintipp: Diskussion zu Tierversuchen in Tier.TV

Der private Fernsehsender Tier.TV wird am Mittwoch, den 4. Februar ab 21:00 Uhr in der Talkrunde “diskuTIER” das Thema Tierversuche aufgreifen. Marion Selig, die stellvertretende Vorsitzende des Bundesverbandes, wird teilnehmen und Fakten und Argumente gegen Tierversuche anführen.

Informationen zum Sender und wie Sie ihn empfangen können, finden Sie unter: www.tier.tv


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Internet: http://www.tierrechte.de/
Kontakt: Pressestelle – Stephanie Elsner
Tel.: 05237 - 2319790, E-Mail: elsner@tierrechte.de

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