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Bundesverband enthüllt skandalöse “Legehennen”-Haltung, Urteil im Fall Zirkus Giovanni Althoff, Zirkus Krone verurteilt, Mindestanforderungen für Mastkaninchenhaltung, Fleischverzicht reduziert Klimakosten u. a.

20 Feb 2009

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Menschen für Tierrechte -
Bundesverband der Tierversuchsgegner e.V.

20.02.2009

INHALT

  • Bundesverband enthüllt skandalöse “Legehennen”-Haltung
  • Pressemitteilung: Urteil im Fall Zirkus Giovanni Althoff
  • Pressemitteilung: Bundesrat positioniert sich zur Tierversuchs-Richtlinie
  • Pressemitteilung: Zirkus Krone verurteilt
  • Berlin: Ausschuss tagt zum Tierschutz
  • Tierschutz-Verbandsklage in Niedersachsen
  • Baden-Württemberg fordert Mindestanforderungen für Mastkaninchenhaltung
  • Fleischverzicht reduziert Klimakosten

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Bundesverband enthüllt skandalöse “Legehennen”-Haltung

Der Bundesverband Menschen für Tierrechte hat letzte Woche auf einer Pressekonferenz aktuelle Filmaufnahmen aus einer “modernen” Hennenhaltung veröffentlicht, die katastrophale Zustände aufzeigen. Seit Anfang 2009 sind die herkömmlichen Legebatterien in Deutschland nicht mehr erlaubt. Neben der Boden- und Freilandhaltung wurde eine neue Haltungsform eingeführt: die so genannte Kleingruppenhaltung. Laut Eierindustrie und Gesetzgeber soll dies eine bessere Haltungsform sein – das Filmmaterial spricht jedoch für sich. Nach Präsentation der Dokumentation fuhren Vertreter zusammen mit mehreren Kamera-Teams zu dem betroffenen Betrieb. Der Betreiber verweigerte jede Aussage. Die eilig eintreffenden Amtsveterinäre stellten Missstände fest und leiteten ein Verfahren gegen den Tierhalter ein.

Hier sehen Sie die Dokumentation und die TV-Berichte von RTL, SAT.1 und WDR.

Hier finden Sie mehr Infos zum Thema und die Pressemitteilung zur Pressekonferenz sowie die Pressemitteilung zur Reaktion der Behörden

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Pressemitteilung des Bundesverbandes vom 16.02.2009

Urteil im Fall Zirkus Giovanni Althoff gefallen

Im Jahr 2005 wurde die schwerkranke Elefantenkuh Maya des Zirkus Giovanni Althoff dank des energischen Eingreifens der Amtsveterinäre eingezogen. Der Bundesverband hatte zusammen mit anderen Verbänden daran mitgewirkt. Am 16. Februar fällte das Amtsgericht Bad Kreuznach nun ein respektables Urteil. Die Mitarbeiterin Barbara Rothmund wurde zu 60 Tagessätzen á 10 Euro verurteilt. Zudem wurde ihr ein dreijähriges Halteverbot für Elefanten auferlegt. Gegen die Eheleute Althoff wird es ein separates Verfahren geben.

Lesen Sie hier die Pressemitteilung:
www.tierrechte.de

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Pressemitteilung des Bundesverbandes vom 12.02.2009

Bundesrat positioniert sich zur Tierversuchs-Richtlinie

Der Bundesrat hat heute Stellung zum Entwurf der geänderten EU-Richtlinie zum Schutz von Tieren im Versuch (Bundesratsdrucksache 873/08) genommen. Der Bundesverband Menschen für Tierrechte ist enttäuscht, dass die Bundesländer nicht für ein Verbot aller Affenversuche in der EU eintreten wollen. Lediglich Experimente an Menschenaffen will die Länderkammer - anders als der Entwurf - verboten wissen, weil sich bei der HIV- und Malaria-Forschung Schimpansen als ungeeignet erwiesen hätten. Darüber hinaus hat sich der Bundesrat gegen die im Richtlinienentwurf vorgesehene Veröffentlichung von Tierversuchsergebnissen sowie eine rückwirkende Bewertung von Tierversuchen ausgesprochen.

Lesen Sie hier die vollständige Pressemitteilung:
www.tierrechte.de

Das Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (BMELV) analysiert jährlich die Versuchtierzahlen. Dabei wird das Ministerium von einer Arbeitsgruppe beraten, in der auch der Bundesverband vertreten ist. Die Arbeitsgruppe untersucht, wie die Zahl der in Tierversuchen eingesetzten Tiere reduziert und wie mehr Tierverbrauchsfreie Verfahren zur Anwendung kommen.
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Pressemitteilung des Bundesverbandes vom 10.02.2009

Zirkus Krone verurteilt

Christel Sembach-Krone, Direktorin des Zirkus Krone, wurde heute wegen Verstoßes gegen das Tierschutzgesetz vor dem Amtsgericht Darmstadt in zwei Fällen zu je 500 Euro verurteilt. Das Gericht beanstandete fehlende Beschäftigungsmöglichkeiten für Elefanten sowie Mangel bei der Pferdehaltung.

Lesen Sie hier die vollständige Pressemitteilung:
www.tierrechte.de

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Berlin: Ausschuss tagt zum Tierschutz

Der Ausschuss für Gesundheit, Umwelt und Verbraucherschutz des Berliner Abgeordnetenhauses tagt am 23. Februar gleich zu mehreren Tierschutzthemen. Neben der Tierschutz-Verbandsklage, steht auch das vom Bundesverband propagierte Stadttaubenkonzept auf der Tagesordnung, das mittlerweile in rund 50 Städten eingeführt wurde. Der Bundesverband hat ausführliche Informationen an die Ausschussmitglieder geschickt und begleitet die politischen Diskussionen.
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Tierschutz-Verbandsklage in Niedersachsen

Die Landtags-Fraktion B90/Die Grünen hat am 18. Februar erneut einen Antrag auf Einführung der Tierschutz-Verbandsklage in Niedersachsen eingebracht. Dieser wird in nächster Zeit in den Ausschüssen beraten. Wir halten Sie über die Fortschritte auf dem Laufenden.

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Baden-Württemberg fordert Mindestanforderungen für Mastkaninchenhaltung

Das stete Anprangern der skandalösen Zustände in der kommerziellen Kaninchenhaltung zeigt endlich Wirkung. Baden-Württembergs Agrarminister Peter Hauk hat am 3. Februar einen Antrag* in den Bundesrat eingebracht. Dieser fordert, europaweit konkrete Regelungen zur Kaninchenhaltung einzuführen. Nun müssen Agrar- und EU-Ausschuss des Bundesrates über den Antrag beraten. Wenn die EU diesen Auftrag nicht zeitnah umsetzt, soll Deutschland Haltungsanforderungen für Kaninchen festlegen, die den Behörden klare Beurteilungskriterien an die Hand geben. Der Bundesverband setzt seine Lobbyarbeit in Sachen Kaninchen weiter fort. *Drucksache 115/09 2
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Fleischverzicht reduziert Klimakosten

Der Verzicht auf Fleisch könnte die Kosten für die Bekämpfung des Klimawechsels um 20 Bio. Dollar verringern. Dies ergab eine niederländische Umwelt-Studie.
Hier finden Sie mehr Infos zum Thema.


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Internet: http://www.tierrechte.de/
Kontakt: Pressestelle – Stephanie Elsner
Tel.: 05237 - 2319790, E-Mail: elsner@tierrechte.de

Der Bundesverband Menschen für Tierrechte setzt sich auf rechtlicher, politischer und gesellschaftlicher Ebene für die Anerkennung und Umsetzung elementarer Tierrechte ein. Als Dachverband sind ihm etwa 100 Vereine sowie persönliche Fördermitglieder angeschlossen. Seit seiner Gründung ist er als gemeinnützig und besonders förderungswürdig anerkannt.
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