Tierheilpraxis Büchner - Naturheilverfahren für Tiere

Bundesrat fordert Haltungsvorschriften für Kaninchen, Aufschwung für Tierversuchsersatzverfahren in Mainz, Fernsehtipp: Mehr Tierversuche durch Reach u. a.

06 Mar 2009

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Menschen für Tierrechte -
Bundesverband der Tierversuchsgegner e.V.

06.03.2009

INHALT

  • Pressemitteilung: Bundesrat fordert Haltungsvorschriften für Kaninchen
  • Nein zur Verbandsklage in Berlin und Schleswig-Holstein
  • Aufschwung für Tierversuchsersatzverfahren in Mainz
  • Fernsehtipp: Mehr Tierversuche durch Reach
  • Erfolg: Zuchtverbot für Landenten mit Federhaube
  • Fallenstellen: Öffentliche EU-Befragung
  • Protestaktion gegen Schweinpest-Maßnahmen in NRW
  • Termine: Demos in Straßburg und Frankfurt
  • Rezepttipp: Gebratene Selleriescheiben mit Tofusticks

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Pressemitteilung des Bundesverbandes vom 06.03.2009

Kaninchen-Leid: Bundesrat fordert Haltungsvorschriften

Der Bundesrat hat heute einem Entschließungsantrag von Baden-Württemberg und Niedersachsen (Drucksache 115/08) zur Schaffung von Haltungsstandards für “Mast”- und “Woll”-Kaninchen zugestimmt. Damit ist jetzt die Bundesregierung aufgefordert, sich auf EU-Ebene dafür einzusetzen, dass die Empfehlung des Europarates für das Halten von Kaninchen zu Erwerbszwecken zügig zum Abschluss gebracht wird. Sofern eine europaweite Regelung nicht zu erreichen sei, soll die Bundesregierung entsprechende Vorschriften auf nationaler Ebene erlassen. Der Bundesverband Menschen für Tierrechte und sein Landesverband Baden-Württemberg begrüßen den Beschluss als längst überfällig.

Lesen Sie hier die vollständige Pressemitteilung:
www.tierrechte.de
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Nein zur Verbandsklage in Berlin und Schleswig-Holstein

Am 23. Februar tagte der Umweltausschuss des Berliner Abgeordnetenhauses zum Antrag der Grünen-Fraktion auf Einführung der Tierschutz-Verbandsklage. Eine positive Beschlussempfehlung kam nicht zustande, weil die SPD sich nicht zur Zustimmung entschließen konnte. Die SPD will das Thema aber in einem Jahr noch einmal aufgreifen. Die Lobbyarbeit des Bundesverbandes läuft weiter.
Der Ausschuss befaßte sich ebenfalls mit der Einführung des tierschutzkonformen Stadttaubenprojektes und beschloss, den zuständigen Bezirksregierungen das Konzept vorzuschlagen. Die Bundesarbeitsgruppe-Stadttauben des Bundesverbandes begleitet das Vorgehen.
Auch in Schleswig-Holstein war die Tierschutz-Verbandsklage Thema. Der Kieler Landtag lehnte am 26. Februar mit den Stimmen von CDU, SPD und Teilen der FDP den Vorstoß der Grünen ab, das Klagerecht einzuführen. Die SPD hatte den Entwurf im Grundsatz unterstützt, nach dem „Nein“ des Koalitionspartners CDU aber ebenfalls abgelehnt. Die SPD macht die Zusage, nach den Landtagswahlen im Frühjahr 2010 das Thema erneut anzugehen. Der Bundesverband und sein Mitgliedsverein Menschen für Tierrechte Schleswig-Holstein werden die Tierschutz-Verbandsklage nun zum Wahlkampfthema machen.
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Aufschwung für Tierversuchsersatzverfahren in Mainz

Am 6. Februar übergab die Boehringer Ingelheim Stiftung 100 Millionen Euro an die Mainzer Universität zur Etablierung eines Exzellenzzentrums für Lebenswissenschaften mit dem Schwerpunkt Nanotechnologie. Erfreulicherweise sollen dort auch Ersatzverfahren zum Tierversuch – wie beispielsweise dreidimensionale Zellkulturen – entwickelt werden. Der Bundesverband Menschen für Tierrechte wandte sich direkt an den Präsidenten der Universität und erneuerte seine bereits 2005 erhobene Forderung auf Einrichtung eines Lehrstuhls oder einer Professur für Tierversuchsersatzverfahren.
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Fernsehtipp: Mehr Tierversuche durch Reach

Die Sendung “Nano” auf 3sat berichtete am 4. März über Tierversuche. Grund für deren Anstieg ist unter anderem die EU-Chemikalienrichtlinie “Reach”, derentwegen 30.000 Stoffe auf ihre Verträglichkeit hin geprüft werden müssen. Viele dieser Tierversuche könnten vermieden werden, wenn Politik und Forschung stärker auf Alternativen setzen würden. Der Beitrag stellt einige dieser Alternativen vor.
Mehr Infos unter: www.3sat.de
Hier können Sie den Beitrag hier online abrufen: www.3sat.de/mediathek
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Erfolg: Zuchtverbot für Landenten mit Federhaube

Der Hessische Verwaltungsgerichtshof hat Anfang Februar ein Zuchtverbot für Landenten mit Federhaube bestätigt. Dies ist ein wegweisendes Urteil für den Tierschutz, denn hier wird ein Exempel statuiert, wonach Tierzuchten, die zu Schmerzen und Leiden bei den Tieren führen, konsequent zu verbieten sind. Der Züchter aus dem hessischen Schotten züchtet seit 1998 Landenten mit Haube. Bereits im November 2002 untersagte der Landrat des Vogelsbergkreises dem Kläger diese Zucht. Begründung: Ein Gutachten weißt nach, dass es bei der Zucht von Landenten mit Federhaube auffallend oft zu Mutationen des Gehirns und zu Verhaltensstörungen bei den Tieren kommt. Diese führen zu erheblichen Schmerzen und Leiden. Dagegen war der der Kläger vor dem Verwaltungsgericht angegangen – ohne Erfolg. Nun will er gegen dieses Urteil Revision vor dem Bundesverwaltungsgericht einlegen.
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Fallenstellen: Öffentliche EU-Befragung

Die EU-Kommission hat eine öffentliche Konsultation zum Thema Fallenstellen in der EU gestartet. Bis zum 16. März können interessierte Bürger/innen und Organisationen an der Befragung teilnehmen.  Aus Tierschutzsicht ist es wichtig, sich für Alternativen wie Geburtenkontrolle (Contraception) auszusprechen und verbindliche tierschutzkonforme Regelungen zu fordern.
Hier finden Sie eine Übersetzung des Fragenkatalogs ins Deutsche (PDF).
Hier geht’s zur Online-Befragung (in englischer Sprache).
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Protestaktion gegen Schweinpest-Maßnahmen in NRW

Nach BSE, Geflügelpest und Blauzungenkrankheit, sorgt nun die Schweinepest in Nordrhein-Westfalen für große Sorge. Die Behörden in NRW beabsichtigen, zur Seuchenbekämpfung alle kleinen Schweinebestände für mindestens 2,5 Jahre aufzulösen. Dabei sind nicht die kleinen Betriebe verantwortlich für das Verbreiten von Tierseuchen. Fakt ist, dass Tierseuchen vorwiegend in der Massentierhaltung auftreten. Zudem könnte ein entsprechender Impfstoff die Tiere vor einer Ansteckung bewahren. Sprechen auch Sie sich gegen die Auflösung kleiner Schweinebestände, zum Zwecke der Seuchenbekämpfung, in NRW oder anderswo aus.
Mitmachen unter: www.vieh-ev.de
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Termine

Tierversuchsrichtlinie: Demo in Straßburg
Der Agrarausschuss des EU-Parlaments berät am Montag, den 9.März 2009 über den Novellierungsentwurf der EU-Kommission zur Tierversuchsrichtlinie 86/609. Der Bundesverband ist über die Europäische Koalition zur Beendigung von Tierversuchen (ECEAE) an den Aktivitäten beteiligt.
 Mehr Infos unter: www.tierrechte.de
Mehr Infos zur Tierversuchsrichtlinie finden Sie hier.

Frankfurt: Anti-Pelz-Demos im März
Am Samstag, den 14.3.2009 wird in Frankfurt die jährliche Großdemonstration gegen die Fur&Fashion “Market Days” stattfinden. Mehr Infos unter: www.tierrechte.de.
Wer schon dieses Wochenende Zeit findet: am Samstag, den 7.3.2009 findet ab 12 Uhr am Liebfrauenberg vor dem Pelzladen Türpitz ein “Warmup” für die große Demo eine Woche später statt.
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Rezepttipp: Gebratene Selleriescheiben mit Tofusticks in Kräuter-Sahne-Sauce

Auf der Internetseite www.culinaria-vegan.de des Bundesverbandes finden Sie Rezepte, Infos und Tipps rund um die vegane Lebensweise. Diesmal empfehlen wir Ihnen ein leckeres Rezept mit Selleriescheiben und Tofusticks. Beim Stöbern finden Sie vielleicht auch noch andere Rezepte nach Ihrem Geschmack.

Hier geht’s zum Rezept gebratene Selleriescheiben mit Tofusticks in Kräuter-Sahne-Sauce.


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Internet: http://www.tierrechte.de/
Kontakt: Pressestelle – Stephanie Elsner
Tel.: 05237 - 2319790, E-Mail: elsner@tierrechte.de

Der Bundesverband Menschen für Tierrechte setzt sich auf rechtlicher, politischer und gesellschaftlicher Ebene für die Anerkennung und Umsetzung elementarer Tierrechte ein. Als Dachverband sind ihm etwa 100 Vereine sowie persönliche Fördermitglieder angeschlossen. Seit seiner Gründung ist er als gemeinnützig und besonders förderungswürdig anerkannt.
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